Toxic beauty
Toxic behavior
Toxic masculinity
Toxic personality
etc
Irgendwie ist plötzlich alles toxisch.
Oder schauen wir einfach nicht mehr so genau hin?
In unserer Meno-Mittagspause beleuchten wir ja regelmässig Themen, die uns bewegen und so sind wir an diesem so inflationär verwendeten Begriff förmlich hängengeblieben.
Ob Inhaltsstoffe in Kosmetik, Beziehungen oder im beruflichen Kontext:
Der Stempel „toxisch“ wird schnell aufgedrückt.
Doch wo hört der Trend auf und wo fängt die echte Wissenschaft an?
In der Beauty-Welt wird extrem viel mit der Angst der VerbraucherInnen gespielt.
Begriffe wie „clean“ oder „giftfrei“ boomen. Aber sind beispielsweise Parabene, Silikone oder UV-Filter wirklich so gefährlich? Oder wird hier oft Marketing auf Kosten unserer Nerven gemacht?
In der Apotheke ist „toxisch“ kein Trend, sondern ein messbarer Fachbegriff.
Und das Fundament ist simpel: Die Menge entscheidet! Sogar reines Wasser oder der Sauerstoff, den wir atmen, kann in der falschen Menge toxisch für unseren Körper sein.
Jedes Medikament balanciert auf genau diesem schmalen Grat zwischen Nutzen und Risiko.
Und gesellschaftlich?
Warum neigen wir heute dazu, alles so voreilig zu verurteilen?
Es ist natürlich leichter, ein Verhalten, eine Meinung oder einen Menschen sofort als „toxisch“ abzustempeln, anstatt sich die Mühe zu machen, die Hintergründe zu verstehen.
Doch nehmen wir uns selbst dadurch nicht die Chance auf echte Differenzierung?
Wo der Begriff wirklich hilft und ein wichtiges Warnsignal sein kann:
Manipulation sichtbar zu machen, emotionale Gewalt zu benennen, psychische Belastungen ernst zu nehmen und Grenzen zu setzen.
Aber was wir eventuell verlieren sind die differenzierte Sicht, die Wahrnehmung der sanften Grautöne und unsere Fähigkeit zum Dialog.
Seid gespannt auf unser gemeinsames Fazit!
Wir freuen uns, wenn ihr eure Gedanken dazu teilt!
Juni 18
„Alle Hormonwerte sind altersensprechend im Normbereich, Frau X.“
Diesen Satz hören so viele Frauen Mitte/Ende 40, die ihre Hormonwerte haben bestimmen lassen.
Irgendwas ist bestimmt nicht in Ordnung und ist der Grund für die vielen unterschiedlichen Zustände.
Sie gehen nach Hause, zweifeln an ihrer Wahrnehmung und leiden schweigend weiter unter Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, diffusen Ängsten oder quälenden Gelenkschmerzen.
Das Problem? Ein Hormontest im Blut ist in der Perimenopause oft nicht aussagekräftig.
Deine Hormone fahren in dieser Phase oft Achterbahn. An einem können deine Werte perfekt aussehen, am anderen Tag sie im Keller.
Erwischt der Arzt beim Blutabnehmen den „guten“ Tag, bist du laut Labor im Normbereich – obwohl dein Alltag das komplette Gegenteil zeigt.
Deshalb gilt v.a. in der Perimenopause die Regel: Symptome schlagen Laborwerte!
Genaues Beobachten und das Sammeln von echten Fakten aus deinem Alltag ist jetzt dein Tool.
Wenn du lernst, die Signale deines Körpers präzise zu dokumentieren, verändert das alles:
- Du bemerkst plötzlich Muster hinter deinen Stimmungsschwankungen oder körperlichen Beschwerden.
- Du erkennst, was dir wirklich guttut und was deine Symptome verstärkt.
- Du sitzt bei deinem Frauenarzt/ärztin bestens vorbereitet in der Sprechstunde.
Kein „Ich fühle mich irgendwie komisch“ mehr, sondern ein richtiges Protokoll deiner Gesundheit.
Weil mir genau dieses strukturierte Werkzeug in der Praxis gefehlt hat, habe ich ein wissenschaftlich fundiertes Symptomtagebuch für dich konzipiert!
Keine Zettel, kein Vergessen mehr – sondern deine persönliche Datensammlung.
Du kannst es dir ganz bequem als Print-on-Demand-Variante nach Hause bestellen (über Amazon, nur dort ist das möglich!)
Dokumentierst du schon?
Teile gerne deine Tipps und Erfahrungen!
#wechseljahre #perimenopause #symptomtagebuch
Juni 14
Wann war nochmal mein Wechseltag???
Warum feste Tage bei deinem Hormonpflaster über den Therapie-Erfolg entscheiden:
„Macht es was, wenn ich mit meinen Wechseltagrn durcheinanderkomme?“ – Diese Frage höre ich in der Apotheke und in meiner Online-Beratung zu den Wechseljahren häufig.
Hormonpflaster wie Estramon oder Estradot haben ein klares Wechselschema: Sie müssen alle 3 bis 4 Tage ausgetauscht werden. Auf den Packungen findest du dafür meistens schon vorgedruckte Tabellen zum Ankreuzen.
Warum sind feste Wechseltage so wichtig?
Das Pflaster ist eine hochentwickelte Matrix. Der Klebstoff gibt den Wirkstoff (Östrogen) exakt für diesen Zeitraum gleichmäßig ab.
Danach ist das Depot im Pflaster erschöpft!
Wer den Wechseltag dauernd verschiebt, riskiert also Hormonschwankungen – Symptome können wieder stärker spürbar werden, denn die gewohnte homogene Konzentration des Hormons bleibt aus.
Der Apothekerinnen-Tipp für dein perfektes Wechselschema:
Gewöhne dir von Tag 1 an zwei feste Wochentage an. Das macht den Kopf frei und verhindert Vergessen:
* Schema A: Montagmorgen & Donnerstagabend (3,5 Tage Rhythmus)
* Schema B: Dienstagmorgen& Freitagabend
Nutze dafür entweder die Tabelle auf der Packungs oder stell dir eine wiederkehrenden Erinnerung im Handy.
Wie merkst du dir deine Wechseltage? Nutzt du die Tabelle auf der Packung, Kalender, Handy?
Bist du eher vergesslich oder konsequent?
Teile gerne deine Erfahrungen mit der Community!
#hormonpflaster #wechseljahre #perimenopause #menopause #bioidentischehormone
Juni 12
„Hilfe, mein Hormonpflaster juckt!“
Warum aber gerade der Kleber genial ist – und was du bei Rötungen tun kannst:
Manche Frauen klagen bei der Verwendung von transdermale Pflastern wie z. B. Estramon über rote Ränder und lästigen Juckreiz auf der Haut.
Aber wusstest du, was dieser Kleber eigentlich kann?
Warum der Kleber so stark sein MUSS:
Im Estramon-Pflaster wird ein spezieller Polyacrylat-Klebstoff verwendet.
Dieser Haftkleber hat eine wichtige Aufgabe: Er muss das Pflaster tagelang absolut wasserfest und sicher auf der Haut halten – egal ob beim Duschen, Sport oder Schlafen.
Noch wichtiger: Er steuert die kontinuierliche und exakt dosierte Abgabe des Estradiols durch die Hautbarriere. Ohne diese hochentwickelte Klebematrix gäbe es keine stabile Hormonversorgung!
Weil die Haut unter dem Pflaster aber luftdicht abgeschlossen ist (Okklusionseffekt), kann es zu irritativen Reaktionen kommen.
3 Tipps von mir als Apothekerin für die Praxis:
1️⃣ Öl statt Schrubben: Die dunklen Klebereste am Rand bitte nicht stark abrubbeln! Da der Kleber fettlöslich ist, kannst du ihn ganz einfach mit etwas Hautöl (z. B. Mandelöl) und einem Wattepad schmerzfrei wegwischen.
2️⃣ Das Rotationsprinzip: Klebe das Pflaster niemals zweimal hintereinander auf exakt dieselbe Stelle. Die Haut braucht an diesem Punkt einige Tage Pause, um sich vollständig zu regenerieren.
3️⃣ Präparat-Wechsel prüfen: Jede Pharmafirma nutzt eine leicht andere chemische Zusammensetzung für ihre Pflastermatrix. Wenn du auf den Klebstoff von Marke A reagierst, verträgst du Marke B vielleicht völlig ohne Probleme.
Der hormonelle Wirkstoff bleibt dabei genau derselbe!
Hast du auch mit Juckreiz zu kämpfen oder halten deine Pflaster problemlos? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare!
#Östrogenpflaster #bioidentischehormone #hormonersatztherapie #hormoncoach #wechseljahre
Juni 11


