Suche dir den kühlsten Ort in der Wohnung (z. B. das Schlafzimmer, gut isoliert im Schrank, o.ä.) Nicht geeignet ist das Badezimmer, Fensterbänke, etc.
Vielleicht hast du ja deine Medikamente in einem separaten Schrank. Ist es dort wirklich so warm oder entspricht es den Vorgaben für Raumtemperatur?
Für unterwegs schützt eine kleine Isoliertasche ohne direkten Kontakt zu leicht gekühltenKühlelementen vor zu viel Hitze oder ganz toll ist auch eine große Thermoskanne, die ja auch vor Hitze schützt.
Frühestens 60 Minuten nach dem Sprühen kannst du deinen Sonnenschutz auftragen.
Das Lenzetto Spray muss vollständig in die Haut eingezogen sein, um die Hormondosis stabil abzugeben.
Deine Haut vollzieht ja dann die Leistung, dass das aufgetragene Hormon in die Blutbahn gelangt. Wenn du zu früh cremst, riskierst du, dass weniger Wirkstoff aufgenommen wird.
In den Fachinformationen transdermaler Gele (wie z.B.Gynokadin-Dosiergel ) ist Chloasma (Melasma) unter den Nebenwirkungen im Bereich der Haut- und Unterhautzellgewebe explizit gelistet.
Wie häufig das vorkommt? Bei 1-10 von 1000 behandelten Frauen
Dort wird zusätzlich geraten, dass Frauen mit einer Neigung zu Chloasma die Hautareale während der Therapie nicht der Sonne aussetzen sollten und konsequent Lichtschutz auftragen sollen.
Der Hintergrund:
Dermatologische Studien zeigen, dass menschliche Melanozyten, d.h. pigmentbildende Zellen Östrogenrezeptoren haben
Werden diese aktiviert, wir die Melaninsynthese angeregt und Pigmentflecken entstehen.
Was das heisst:
Wenn das Gel lokal (z. B. auf dem Oberschenkel) aufgetragen wird, entsteht dort temporär eine hohe Gewebekonzentration an Estradiol und das kann bei entsprechender Veranlagung zu den ungebetenen dunklen Flecken führen.
Ist das bei dir der Fall?
Nein, dein eigentlicher Hormonbedarf ändert sich durch die Hitze meist nicht, aber die Hitze kann die Aufnahme der verwendeten Hormonpräparate stark beeinflussen.
Beachte also auf jeden Fall ausreichend Wartezeiten, bevor du weitere Produkte über dein Hormongel oder Spray aufträgst und warte auch, bevor du zum Beispiel schwimmen gehst.
Starke Hitze kann außerdem deine Hautgefäße weiten, weshalb Östro
Juni 29
Toxic beauty
Toxic behavior
Toxic masculinity
Toxic personality
etc
Irgendwie ist plötzlich alles toxisch.
Oder schauen wir einfach nicht mehr so genau hin?
In unserer Meno-Mittagspause beleuchten wir ja regelmässig Themen, die uns bewegen und so sind wir an diesem so inflationär verwendeten Begriff förmlich hängengeblieben.
Ob Inhaltsstoffe in Kosmetik, Beziehungen oder im beruflichen Kontext:
Der Stempel „toxisch“ wird schnell aufgedrückt.
Doch wo hört der Trend auf und wo fängt die echte Wissenschaft an?
In der Beauty-Welt wird extrem viel mit der Angst der VerbraucherInnen gespielt.
Begriffe wie „clean“ oder „giftfrei“ boomen. Aber sind beispielsweise Parabene, Silikone oder UV-Filter wirklich so gefährlich? Oder wird hier oft Marketing auf Kosten unserer Nerven gemacht?
In der Apotheke ist „toxisch“ kein Trend, sondern ein messbarer Fachbegriff.
Und das Fundament ist simpel: Die Menge entscheidet! Sogar reines Wasser oder der Sauerstoff, den wir atmen, kann in der falschen Menge toxisch für unseren Körper sein.
Jedes Medikament balanciert auf genau diesem schmalen Grat zwischen Nutzen und Risiko.
Und gesellschaftlich?
Warum neigen wir heute dazu, alles so voreilig zu verurteilen?
Es ist natürlich leichter, ein Verhalten, eine Meinung oder einen Menschen sofort als „toxisch“ abzustempeln, anstatt sich die Mühe zu machen, die Hintergründe zu verstehen.
Doch nehmen wir uns selbst dadurch nicht die Chance auf echte Differenzierung?
Wo der Begriff wirklich hilft und ein wichtiges Warnsignal sein kann:
Manipulation sichtbar zu machen, emotionale Gewalt zu benennen, psychische Belastungen ernst zu nehmen und Grenzen zu setzen.
Aber was wir eventuell verlieren sind die differenzierte Sicht, die Wahrnehmung der sanften Grautöne und unsere Fähigkeit zum Dialog.
Seid gespannt auf unser gemeinsames Fazit!
Juni 18
„Alle Hormonwerte sind altersensprechend im Normbereich, Frau X.“
Diesen Satz hören so viele Frauen Mitte/Ende 40, die ihre Hormonwerte haben bestimmen lassen.
Irgendwas ist bestimmt nicht in Ordnung und ist der Grund für die vielen unterschiedlichen Zustände.
Sie gehen nach Hause, zweifeln an ihrer Wahrnehmung und leiden schweigend weiter unter Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, diffusen Ängsten oder quälenden Gelenkschmerzen.
Das Problem? Ein Hormontest im Blut ist in der Perimenopause oft nicht aussagekräftig.
Deine Hormone fahren in dieser Phase oft Achterbahn. An einem können deine Werte perfekt aussehen, am anderen Tag sie im Keller.
Erwischt der Arzt beim Blutabnehmen den „guten“ Tag, bist du laut Labor im Normbereich – obwohl dein Alltag das komplette Gegenteil zeigt.
Deshalb gilt v.a. in der Perimenopause die Regel: Symptome schlagen Laborwerte!
Genaues Beobachten und das Sammeln von echten Fakten aus deinem Alltag ist jetzt dein Tool.
Wenn du lernst, die Signale deines Körpers präzise zu dokumentieren, verändert das alles:
- Du bemerkst plötzlich Muster hinter deinen Stimmungsschwankungen oder körperlichen Beschwerden.
- Du erkennst, was dir wirklich guttut und was deine Symptome verstärkt.
- Du sitzt bei deinem Frauenarzt/ärztin bestens vorbereitet in der Sprechstunde.
Kein „Ich fühle mich irgendwie komisch“ mehr, sondern ein richtiges Protokoll deiner Gesundheit.
Weil mir genau dieses strukturierte Werkzeug in der Praxis gefehlt hat, habe ich ein wissenschaftlich fundiertes Symptomtagebuch für dich konzipiert!
Keine Zettel, kein Vergessen mehr – sondern deine persönliche Datensammlung.
Du kannst es dir ganz bequem als Print-on-Demand-Variante nach Hause bestellen (über Amazon, nur dort ist das möglich!)
Dokumentierst du schon?
Teile gerne deine Tipps und Erfahrungen!
#wechseljahre #perimenopause #symptomtagebuch
Juni 14
Wann war nochmal mein Wechseltag???
Warum feste Tage bei deinem Hormonpflaster über den Therapie-Erfolg entscheiden:
„Macht es was, wenn ich mit meinen Wechseltagrn durcheinanderkomme?“ – Diese Frage höre ich in der Apotheke und in meiner Online-Beratung zu den Wechseljahren häufig.
Hormonpflaster wie Estramon oder Estradot haben ein klares Wechselschema: Sie müssen alle 3 bis 4 Tage ausgetauscht werden. Auf den Packungen findest du dafür meistens schon vorgedruckte Tabellen zum Ankreuzen.
Warum sind feste Wechseltage so wichtig?
Das Pflaster ist eine hochentwickelte Matrix. Der Klebstoff gibt den Wirkstoff (Östrogen) exakt für diesen Zeitraum gleichmäßig ab.
Danach ist das Depot im Pflaster erschöpft!
Wer den Wechseltag dauernd verschiebt, riskiert also Hormonschwankungen – Symptome können wieder stärker spürbar werden, denn die gewohnte homogene Konzentration des Hormons bleibt aus.
Der Apothekerinnen-Tipp für dein perfektes Wechselschema:
Gewöhne dir von Tag 1 an zwei feste Wochentage an. Das macht den Kopf frei und verhindert Vergessen:
* Schema A: Montagmorgen & Donnerstagabend (3,5 Tage Rhythmus)
* Schema B: Dienstagmorgen& Freitagabend
Nutze dafür entweder die Tabelle auf der Packungs oder stell dir eine wiederkehrenden Erinnerung im Handy.
Wie merkst du dir deine Wechseltage? Nutzt du die Tabelle auf der Packung, Kalender, Handy?
Bist du eher vergesslich oder konsequent?
Teile gerne deine Erfahrungen mit der Community!
#hormonpflaster #wechseljahre #perimenopause #menopause #bioidentischehormone
Juni 12


