Ich werde immer wieder in meinen Online-Beratungen und in der Apotheke gefragt, ob man Progesteronkapseln auch wirklich einführen darf. So steht es ja nicht auf der Packung und im Beipackzettel, oder??
Schau mal: in meinem Reel zeige ich auf das Foto von zwei Progesteronpräparaten.
Das eine ist Utrogest, das andere Utrogest luteal.
Der Unterschied: bei den Untrogest Kapseln steht „Kapseln zum Einnehmen“ auf der Packung, bei Utrogest Luteal steht Kapseln zum Einführen auf der Packung.
Der Unterschied zwischen beiden Kapseln ist ihre Zulassung für verschiedene Anwendungsgebiete (siehe Kommentarspalte weiter unten)
Die Zusammensetzungen und die Machart der Kapseln sind identisch.
Das heisst:
Es ist für bestimmte Gebiete in der Frauenheilkunde sehr bewährt, Progesteron einzuführen.
In der Packungsbeilage von Utrogest wird die v*ginale Anwendung aber nicht genannt.
Wenn dieses Medikament doch eingeführt werden soll, ist es in diesem Fall ein sog. „OFF-LABEL-Use“, d.h. man verwendet es anders als angegeben. Das kann Frauenarzt/ärztin so anordnen.
Dieser Beitrag soll Frauen, die das Gefühl haben, Progesteron kann nicht eingeführt werden, Entwarnung geben.
Es gibt auch noch andere Präparate zum Einführen:
Cyclogest mit 400 mg als V*ginalzäpfchen
Lutinus 100 mg V*ginaltabletten
Diese Präparate sind eigentlich für andere Anwendungsgebiete als die Wechseljahre zugelassen, OFF-LABEL aber durchaus denkbar für die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden.
Ich hoffe, dieser Beitrag hilft dir, dieses Thema besser zu verstehen.
Speicher dir den Beitrag am besten ab, dann kannst du jederzeit nochmal nachlesen.
#bioidentischehormone #wechseljahre #frauengesundheit
Jan. 14
Wann genau wende ich meine Hormonersatzpräparate an?
Die Antwort ist: es ist ganz individuell und es gibt keine allgemein gültigen Regeln.
Hier heißt es: ausprobieren und dokumentieren, damit sich mit der Zeit ein Schema für dich herauskristallisiert.
Wenn du mit Progesteron gut schläfst ist die Abendanwendung super. Wenn nicht, dann vielleicht abends eher einführen oder eben tagsüber.
Gleiches gilt für das Östrogengel oder Spray etc.
Tust du dich schwer damit? Oder klappt das schon gut bei dir?
Ich berate dich gerne dazu!
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#wechseljahre #frauengesundheit #wechseljahresbeschwerden #bioidentischehormone #hormonersatztherapie
Jan. 11
Heute geht es um die Haut, genauer gesagt um die trockene Haut.
In der Apotheke und in meinen Online 1:1-Coachings zu den Wechseljahren geht es sehr oft auch um die Haut, das Hautgefühl, trockene Haut und Schleimhäute und effektive Massnahmen dagegen.
Ich habe dir mal ein paar wichtige Fakten zusammengestellt.
Millionen von Menschen leiden unter der sog. Xerodermie, also der trockenen Haut.
Ab den Wechseljahren wird das Thema für viele Frauen sehr präsent, da unsere Sexualhormone viel mit unserem Hautzustand zu tun haben.
Welche Pflege ist jetzt richtig, brauche ich einfach Feuchtigkeit und muss mehr trinken? Hilft mir da auch die Hormonersatztherapie?
Worauf es jetzt ankommt und warum die Haut und Schleimhäute sich verändern, erkläre ich in diesem Beitrag.
#wechseljahre #hautgesundheit #hautmikrobiom #bioidentischehormone #östrogenmangel #hormoncoach
Jan. 10
Dosisfindung in der Hormonersatztherapie kann verunsichern, oder?
Wie soll das bitte nach Gefühl gehen, oder wie soll man das denn einfach ausprobieren?
Es handelt sich ja schließlich um Hormone?
Da kann man doch bestimmt ganz viel falsch machen…
Von anderen Medikamenten kennt man das mit dem ausprobieren ja auch nicht.
Blutdruck-Medikamente, Cholesterinsenker, Schmerzmittel, Antibiotika – überall bekommt man genaue Dosis Angaben und ausprobiert wird da nichts und Einnahme und Dauer werden genau ärztlicherseits angegeben.
Und ausgerechnet bei den Hormonen bekommt man nur eine Anfangsdosierung und häufig den Hinweis, dass man weitere Dosierungen ruhig ausprobieren kann.
Ich spreche täglich mit Frauen in meinen
Online-1:1 Beratungen über diese Dosisfindung und weiß, wie komisch sich das anfühlt.
Aber es ist einfach so, dass jede Frau mit einer anderen Hormondosis eine Besserung ihrer Symptome beobachtet.
Und mit der Zeit können sich Dosierungen auch verändern.
Zusätzlich gibt es Unterschiede in der Peri- und Postmenopause.
Ein wichtiger Tipp hierzu ist immer die Dokumentation.
Was du in welcher Dosis und zu welcher Tageszeit ausprobierst und was dir dann gut hilft, kristallisiert sich unter Umständen erst mit der Zeit heraus.
Eine gute Dokumentation ist auch wichtig für den nächsten Arztbesuch, damit du Rückmeldung geben kannst, wie es dir inzwischen geht.
Du fühlst dich unsicher und brauchst Beratung?
Dann melde dich gerne über meine Website zu einer individuellen Beratung an.
www.ann-katrinpause.de.
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Jan. 9


